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Detaillierte Zahlen

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Wieviel Beton wurde beim Bau der Allianz Arena verbaut? Mit welchem Druck werden die Luftkissen aufgeblasen? Und wie groß sind die Duschen? Hier sind absolut alle offiziellen Zahlen, Daten und Fakten die Allianz Arena betreffend aufgeführt. Eine wahre Fundgrube für Zahlenfreunde, Bauexperten und solche, die es werden wollen.

Rohbau Stadion und Esplanade

  • Gesamtbetonmenge Stadion: ca. 120.000 m³
  • Gesamtstahlmenge Stadion: ca. 22.000 t
  • Fundament: 180 t schwer, Größe eines Einfamilienhauses, Traglast bis zu 1.500 t
  • Insgesamt 350 schräg stehenden Rundstützen, 50 auf jeder Ebene
  • Rundstützen (Durchmesser: 65 cm, Länge: 6 m) können Last von bis zu 10.000 kN (~ 1.000 t) aufnehmen
  • 8 Treppenhäuser, 15 Kaskadentreppen im Abstand von 45 m
  • Außenfassade (unter der Kissenfassade):
  • Fassadenfläche: ca. 12.000 m², davon verglaste Fläche: ca. 5.000 m²
  • Innenfassade (Businessclub):
  • Fassadenfläche: ca. 350 m², davon verglaste Fläche: ca. 300 m²
  • Logenbereich:
  • Fassadenfläche: ca. 3.000 m², davon verglaste Fläche: ca. 2.000 m²
  • Ränge:
  • 2.446 Tribünenfertigteile
  • 3.985 Blockstufen auf den Tribünenfertigteilen
  • 132.000 Bohrlöcher für 66.000 Sitze
  • Esplanade (4 Parkhäuser mit 4 Geschossen):
  • Skelettbauweise (Stützen plus Unterzüge)
  • Deckenfläche: 270.000 m²
  • Gesamtbeton: 85.000 m³
  • Gesamtstahl: 14.000 t
  • Gesamtbaustahl: 1.400 t
  • Umgang (asphaltierte Haupterschließungsebene)
  • Fläche: 28.000 m² Deckenfläche in 8,50 m Höhe
  • 1.033 Fertigteildecken auf 128 Stützen und 88 Auflagerpunkten
  • Umgangaußenbegrenzungen: ca. 1.200 m

Fassade

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  • 2.760 rautenförmige Kissen aus ETFE-Folie bilden 66.500 m² Bedachung und Fassade
  • Größte Membranhülle der Welt
  • Daten der ETFE-Folie (Ethylen-Tetrafluorethylen):
  • Dicke (mm): 0,2
  • Gewicht (g/m²): 350
  • Zugfestigkeit längs/quer(N/mm²): 52/52
  • Zugspannung bei 10 % Dehnung längs/quer (N/mm²): 21/21
  • Reißdehnung längs/quer (%): 600/600
  • UV-Durchlässigkeit (%): 95
  • Transparenz (%): 93
  • Farbe: transparent (im Dachbereich), transluzent (weiß, restliche Fassade)
  • 1.380 Kissen sind jeweils unterschiedlich groß und haben eine andere Form
  • Gesamtgröße: 7,6 m² bis 40,7 m²
  • Kantenlängen: ca. 3 m bis ca. 10 m
  • Größte Spannweite: 1,9 m bis ca. 4,6 m
  • Längste Diagonale: ca. 17 m
  • Ventilatoren blasen die Kissen mit einem dauerhaften Druck von 350 Pascal auf (Druckerhöhung bis 800 Pascal möglich)
  • Bei Schneefall veranlassen 12 Druckmessdosen den nötigen Druckausgleich, um einer Schneehöhe von ca. 1,6 m standzuhalten
  • Lebensdauer ca. 25 Jahre, nicht brennbar, äußerst Hitze (bis zu 300°C) - und Kälte beständig, selbstreinigend durch Regen
  • 19 Kissen auf 51,41 m Höhe können zum Entwärmen und Entrauchen geöffnet und geschlossen werden
  • Jedes dieser speziellen Hydraulik-Kissen trägt eine Maximallast von 8 t und hält einem Windsog von 22 t stand
  • Die Folie ist nicht begehbar

Allianz Arena LED-Schriftzug

    Spezifikation Leuchtschrift „Allianz Arena“: Ausleuchtung LED
  • LEDs weiß, 5.538 Stück LEDs pro Anlage, Typ STW8Q14C
  • LEDs blau, 5.538 Stück LEDs pro Anlage, Typ 150 InGaN: NAx-FSG
  • Pro Werbeschrift: 11.076 Stück LEDs gesamt

    Dimmbarkeit
  • Dimmbar mittels KNX-Steuerung
  • Converter mit DALI-Schnittstelle
  • LED-Farbe blau und weiß pro Schrift separat dimmbar
  • Ansteuerung der Lichtfarbe im Zusammenspiel Fassade vom zentralen Technikraum

    Technische Beschreibung der Buchstaben
  • Ausführung in Profil 4 in Aluminiumblech 2mm und hochwertige Beschichtung im Flourpolymerverfahren
  • Buchstabentiefe 25cm, Gesamthöhe 4m.
  • Gesamtlänge der Schrift Allianz-Arena: 39,83m.
  • Gesamtgewicht der Buchstaben Allianz-Arena, komplett bestückt ca. 2500kg.

    Befestigungskonstruktion, Stahlkonstruktion
  • Stahltragrahmen H = 3,8m/5m pro Buchstaben zur Fixierung und Aussteifung in verzinkter Ausführung.
  • Gesamtgewicht Stahlkonstruktion ca. 2.750kg

Beleuchtung der Fassade

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    Seit Mitte 2014 ist Philips offizieller Lichtpartner des FC Bayern München. Im Oktober 2014 startete die Installation der neuen LED-Beleuchtung an der Fassade. Sie dauerte etwa 100 Tage. Das System macht die Allianz Arena zu Deutschlands erstem und Europas größtem Stadion mit einer rundum flächendeckenden LED-Außenbeleuchtung für dynamische Lichtstimmungen. 1.056 der insgesamt 2.760 Luftkissen lassen sich beleuchten. Das entspricht einer Fläche von 26.000 m² beziehungsweise dem für Fans und Passanten sichtbaren Teil der Außenhaut. Umgerechnet beleuchten die LEDs somit eine Fläche von etwa 3,5 Spielfeldern. Statt bislang drei Farben (Rot, Blau, Weiß) beherrscht die neue Beleuchtung 16 Millionen Farben. Das ermöglicht selbst feinste Farbnuancen und -verläufe.

    Umrüstung
  • Hinter dem besonders homogenen und plastischen Außeneindruck verbergen sich mehr als 300.000 LEDs auf rund 6.500 Philips ColorGraze-Leuchten. Pro Luftkissen sind das etwa 285 LEDs auf sieben bis acht Leuchten.
  • Insgesamt wurden 45 Tonnen Material verbaut. Darunter Leuchten, mehrere Hundert Steuerungskomponenten („Data Enabler”) sowie mehr als 5.000 Meter Netzwerkkabel. Das Gesamtgewicht entspricht dem von über 100.000 Fußbällen.
  • Österreichische Bergsteiger montierten die LED-Leuchten und Systemkomponenten in Höhen von bis zu 25 Metern.
  • Die Umrüstung erfolgte in Abschnitten von jeweils vier Rauten Breite und elf Rauten Höhe. Wöchentlich wurden etwa 250 Leuchten angeliefert und verbaut.
  • Die einzelnen Bauteile und ihre Montagevorrichtungen wurden auf den Fluren innerhalb der Allianz Arena zusammengefügt, dann auf Montagehöhe angehoben und anschließend durch Fassadenkletterer angebracht und mit den umliegenden Elementen vernetzt.
  • Die exakte Ausrichtung der ColorGraze-Leisten auf die teils unterschiedlich geformten Rautenkissen war erst durch speziell angefertigte, Säbelzahn-förmige Montagevorrichtungen möglich.
  • Die Leuchten sind an den Unterseiten der Kissen montiert und mit speziellen Optiken ausgestattet. Deren Linsen streuen das Licht maßgeschneidert auf die Oberfläche der Rauten.
  • Das Umrüstungsteam umfasste Lichtdesigner, Produkt- und Softwareentwickler sowie Architekten, Elektrotechniker, Fassadenkletterer und Montagehelfer.

    Technologie
  • Die bisherige Beleuchtung basierte auf einer analogen Technologie mit herkömmlichen Leuchtstofflampen. Philips ersetzte diese Lösung durch ein vollständig digitales System, bestehend aus digitalem Licht (LED) vernetzt mit einer intelligenten Steuerungssoftware.
  • Eingesetzt wurden Philips ColorGraze MX4 Powercore-Leuchten mit verschiedenen Optiken. Aneinandergereiht entspricht das einer Strecke von rund 7,5 Kilometern. Weltweit hat Philips bereits über 200 Kilometer dieser Leuchten verbaut, entsprechend der Fahrtstrecke von München nach Stuttgart.
  • Die Lebensdauer der eingesetzten LEDs beläuft sich auf durchschnittlich 80.000 Stunden. Das reduziert den Wartungsaufwand und entspricht der Dauer von rund 53.000 Ligaspielen ohne Verlängerung.
  • Die neue Philips Beleuchtung ist rund 60 Prozent energieeffizienter als die bisherige Technologie. Pro Jahr spart sie rund 100.000 Kilowatt Strom und 362 Tonnen CO2.
  • Das eingesetzte Lichtsystem ist ausgesprochen robust und widersteht selbst widrigsten Wetterbedingungen mit Temperaturen von bis zu -50 Grad Celsius im Betrieb und -80 Grad Celsius im Ruhezustand.
  • Mit Systemen auf Basis der verwendeten Technologie setzt Philips ColorKinetics architektonische Wahrzeichen rund um den Globus in Szene. Vom Empire State Building in New York über das London Eye und die Bosporus-Brücke in Istanbul bis hin zum Gateway of India in Mumbai.

    Digitale Steuerung und Wartungsplattform
  • Die digitale Steuerung kann die mehr als 300.000 Lichtpunkte in 16 Millionen Farben ansteuern. Selbst feinste Farbnuancen, Intensitäten und Verläufe sind möglich. Bildwiederholungsraten von bis zu 40 Bildern pro Sekunde garantieren flüssige Bewegungsabläufe.
  • Philips ActiveSite erleichtert den Betrieb sowie die Überwachung und Wartung des Systems. Die Cloud-basierte Plattform bietet ein zentrales Cockpit zur Übersicht der wichtigsten Funktionen. Ihr Content Management-System erleichtert die Gestaltung und Steuerung von Inhalten. Zudem liefert sie umfassende Werkzeuge zur Analyse und Wartung: vom Hardware Management über EchtzeitReports und E-Mail-Benachrichtigungen bis hin zu detaillierten Systemdiagnosen.

    Beleuchtungskonzepte
  • Die kuratorischen Konzepte für die neue Beleuchtung entwickelte das Schweizer Architekturbüro Herzog & de Meuron, das auch für die Architektur der Allianz Arena verantwortlich zeichnet. Die Farbdynamiken legen großen Wert auf Ruhe und Eleganz und wecken, ebenso wie die statischen Illuminationen, eine direkte Assoziation mit Fußball.
  • An spielfreien Tagen sind elegante Farbdynamiken in Rot, Weiß und Blau geplant. Hierfür hat Herzog & de Meuron zwölf dynamische Übergangsszenarien entworfen, die sich in vier Kategorien einordnen lassen: formbasierte Welle, pixelbasierte Wolken, spaltenbasierte Verläufe sowie zeilenbasierte Umläufe.
  • Je nach Stadionaktivität sind verschiedene Beleuchtungsszenarien möglich: An spielfreien Abenden sind dynamische Standardbeleuchtungen geplant. Zu Heim- und Auswärtsspielen setzt das Konzept auf eine statische Illumination und zu Sonderveranstaltungen lassen sich individuelle Programme gestalten.
  • Die Architektur der Allianz Arena ist weltweit einzigartig, ihre Fassade besteht aus der größten Membranhülle der Welt. Diese ist über 35 Meter hoch und hat eine Außenfläche von 29.000 m². 2015 feiert die Allianz Arena zehnjähriges Jubiläum.
  • Seit Mitte 2014 ist Philips offizieller Lichtpartner des FC Bayern München. Im Oktober 2014 startete die Installation der neuen LED-Beleuchtung an der Fassade. Sie dauerte etwa 100 Tage.
  • Das System macht die Allianz Arena zu Deutschlands erstem und Europas größtem Stadion mit einer rundum flächendeckenden LED-Außenbeleuchtung für dynamische Lichtstimmungen.
  • 1.056 der insgesamt 2.760 Luftkissen lassen sich beleuchten. Das entspricht einer Fläche von 26.000 m² beziehungsweise dem für Fans und Passanten sichtbaren Teil der Außenhaut. Umgerechnet beleuchten die LEDs somit eine Fläche von etwa 3,5 Spielfeldern.
  • Statt bislang drei Farben (Rot, Blau, Weiß) beherrscht die neue Beleuchtung 16 Millionen Farben. Das ermöglicht selbst feinste Farbnuancen und -verläufe.

    Umrüstung
  • Hinter dem besonders homogenen und plastischen Außeneindruck verbergen sich mehr als 300.000 LEDs auf rund 6.500 Philips ColorGraze-Leuchten. Pro Luftkissen sind das etwa 285 LEDs auf sieben bis acht Leuchten.
  • Insgesamt wurden 45 Tonnen Material verbaut. Darunter Leuchten, mehrere Hundert Steuerungskomponenten („Data Enabler”) sowie mehr als 5.000 Meter Netzwerkkabel. Das Gesamtgewicht entspricht dem von über 100.000 Fußbällen.
  • Österreichische Bergsteiger montierten die LED-Leuchten und Systemkomponenten in Höhen von bis zu 25 Metern.
  • Die Umrüstung erfolgte in Abschnitten von jeweils vier Rauten Breite und elf Rauten Höhe. Wöchentlich wurden etwa 250 Leuchten angeliefert und verbaut.
  • Die einzelnen Bauteile und ihre Montagevorrichtungen wurden auf den Fluren innerhalb der Allianz Arena zusammengefügt, dann auf Montagehöhe angehoben und anschließend durch Fassadenkletterer angebracht und mit den umliegenden Elementen vernetzt.
  • Die exakte Ausrichtung der ColorGraze-Leisten auf die teils unterschiedlich geformten Rautenkissen war erst durch speziell angefertigte, Säbelzahn-förmige Montagevorrichtungen möglich.
  • Die Leuchten sind an den Unterseiten der Kissen montiert und mit speziellen Optiken ausgestattet. Deren Linsen streuen das Licht maßgeschneidert auf die Oberfläche der Rauten.
  • Das Umrüstungsteam umfasste Lichtdesigner, Produkt- und Softwareentwickler sowie Architekten, Elektrotechniker, Fassadenkletterer und Montagehelfer.

    Technologie
  • Die bisherige Beleuchtung basierte auf einer analogen Technologie mit herkömmlichen Leuchtstofflampen. Philips ersetzte diese Lösung durch ein vollständig digitales System, bestehend aus digitalem Licht (LED) vernetzt mit einer intelligenten Steuerungssoftware.
  • Eingesetzt wurden Philips ColorGraze MX4 Powercore-Leuchten mit verschiedenen Optiken. Aneinandergereiht entspricht das einer Strecke von rund 7,5 Kilometern. Weltweit hat Philips bereits über 200 Kilometer dieser Leuchten verbaut, entsprechend der Fahrtstrecke von München nach Stuttgart.
  • Die Lebensdauer der eingesetzten LEDs beläuft sich auf durchschnittlich 80.000 Stunden. Das reduziert den Wartungsaufwand und entspricht der Dauer von rund 53.000 Ligaspielen ohne Verlängerung.
  • Die neue Philips Beleuchtung ist rund 60 Prozent energieeffizienter als die bisherige Technologie. Pro Jahr spart sie rund 100.000 Kilowatt Strom und 362 Tonnen CO2.
  • Das eingesetzte Lichtsystem ist ausgesprochen robust und widersteht selbst widrigsten Wetterbedingungen mit Temperaturen von bis zu -50 Grad Celsius im Betrieb und -80 Grad Celsius im Ruhezustand.
  • Mit Systemen auf Basis der verwendeten Technologie setzt Philips ColorKinetics architektonische Wahrzeichen rund um den Globus in Szene. Vom Empire State Building in New York über das London Eye und die Bosporus-Brücke in Istanbul bis hin zum Gateway of India in Mumbai.

    Digitale Steuerung und Wartungsplattform
  • Die digitale Steuerung kann die mehr als 300.000 Lichtpunkte in 16 Millionen Farben ansteuern. Selbst feinste Farbnuancen, Intensitäten und Verläufe sind möglich. Bildwiederholungsraten von bis zu 40 Bildern pro Sekunde garantieren flüssige Bewegungsabläufe.
  • Philips ActiveSite erleichtert den Betrieb sowie die Überwachung und Wartung des Systems. Die Cloud-basierte Plattform bietet ein zentrales Cockpit zur Übersicht der wichtigsten Funktionen. Ihr Content Management-System erleichtert die Gestaltung und Steuerung von Inhalten. Zudem liefert sie umfassende Werkzeuge zur Analyse und Wartung: vom Hardware Management über EchtzeitReports und E-Mail-Benachrichtigungen bis hin zu detaillierten Systemdiagnosen.

    Beleuchtungskonzepte
  • Die kuratorischen Konzepte für die neue Beleuchtung entwickelte das Schweizer Architekturbüro Herzog & de Meuron, das auch für die Architektur der Allianz Arena verantwortlich zeichnet. Die Farbdynamiken legen großen Wert auf Ruhe und Eleganz und wecken, ebenso wie die statischen Illuminationen, eine direkte Assoziation mit Fußball.
  • An spielfreien Tagen sind elegante Farbdynamiken in Rot, Weiß und Blau geplant. Hierfür hat Herzog & de Meuron zwölf dynamische Übergangsszenarien entworfen, die sich in vier Kategorien einordnen lassen: formbasierte Welle, pixelbasierte Wolken, spaltenbasierte Verläufe sowie zeilenbasierte Umläufe.
  • Je nach Stadionaktivität sind verschiedene Beleuchtungsszenarien möglich: An spielfreien Abenden sind dynamische Standardbeleuchtungen geplant. Zu Heim- und Auswärtsspielen setzt das Konzept auf eine statische Illumination und zu Sonderveranstaltungen lassen sich individuelle Programme gestalten.
  • Die Allianz Arena wird in der Regel außerhalb von Spieltagen ab Einbruch der Dämmerung für ca. 3 Stunden beleuchtet. Die Beleuchtung ist in den Farben weiß und rot und wechselt jeweils im 30-Minuten Takt. Aufgrund von Veranstaltungen kann es jedoch vorkommen, dass die Allianz Arena an bestimmten Abenden nur in rot oder ggf. in einer anderen Farbe erstrahlen kann.

Dachkonstruktion

  • Gesamtfläche: 38.000 m²
  • Primärdachkonstruktion (60%):
  • 48 radial angeordnete Hauptträger - ca. 65 m lang und bis zu 95 t schwer
  • Insgesamt 5.300 t Stahl S355
  • Sekundärdachkonstruktion (Verstrebungen zwischen Haupträgern – 40%)
  • Bildet rautenförmiges „Stahlnetz“ bzw. Sprossenwerk, in das die Kissen eingehängt werden
  • Bestehend aus Rechteckrohren der Größe 180 mm x 180 mm x 5-16 mm
  • Insgesamt 3.400 t Stahl S355
  • Frei schwebende Konstruktion in 50 m Höhe
  • Größte Auflagerdruckkraft unter Eigengewicht und voller Schneelast am inneren Auflager: 5.000 kN (~500 t)
  • Größte Auflagerzugkraft am äußeren Auflager: 3.300 kN (~330 t)
  • Durchbiegung der Kragspitze unter voller Schneelast und Wind: 55 cm
  • Sämtliche Kissen auf dem Dach bestehen aus einer transparenten Unterseite
  • Darunter befindet sich eine raffbare Unterdecke (Theaterfunktion und Blende), die von 51 Elektromotoren geöffnet und geschlossen werden kann

Rasen

  • Größe: Netto 68 m x 105 m und brutto 72 m x 111 m - Gesamtgröße: 8.000 m²Spielfeld: 0,5% Steigung zur Mitte hin

  • Der Hybridrasen (seit 2014): Der Naturrasen wurde durch ca. 20 Millionen künstliche, implantierte, Kunstrasenfasern verstärkt, die ungefähr 18 cm tief in die Wurzelzone im Raster 2 x 2 cm eingebracht, mit dem Naturrasen verwachsen und so die Grassoden zu einer stabilen und ebenen Spielfläche verankern
  • Alle zwei Zentimeter setzt die belgisch-holländische Firma "Desso Sports Systems" ein Büschel aus zwölf Halmen bis zu zwanzig Zentimeter tief in den Boden. Dies sind ca. 20 Millionen Kunstfasern, die umgerechnet eine Länge von 75.000 KM haben
  • 1,5 – 2,0 cm der Faser ragt über die Originalbodenhöhe hinaus
  • Eine Kombination aus Sandschicht und vertikal injizierten Kunstrasenfasern gewährleistet eine schnellere Entwässerung

  • Baugrund: zwischen 30 und 70 cm aufgeschüttet, bestehend aus 4.500 m³ Frostschutzkies zur Einebnung
  • Unterbau: 10 cm Drainschicht (Sand) - Heizungsrohre - 13 cm untere Rasentragschicht - 9 cm obere Rasentragschicht
  • Drainagen (Vollsickerrohre): 14 Drainagen á 111 m, 100 mm Durchmesser, 2 km Länge,
  • Rasenheizung: Schläuche 3,2 cm hoch und 27 km lang, 3 isolierte Rohre über einen Verteiler, über den manuell und automatisch die Temperatur geregelt (zwischen 35 und max. 50 Grad Celsius) werden kann, 1 bar Druck
  • Hydraulische Spielfeldklappe

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    • Verzinkte Stahlkonstruktion in konischer Form
    • Funktion: Kniehebelmechanismus – Öffnungshub: 2.300 mm in 11 Sek.
    • Klappenbreite am Spielfeld: 2,50 m
    • Kopffreiheit am Spielfeld: 2,10 m
    • Geregelt durch „Totmannschalter“ und Warnleuchten im Spielertunnel
    • Zusätzlich: Notausstiegsklappe (Flügeltür) und Fangnetze

    Kabinen

    • Größe der Kabine: 65,5 m²
    • Größe des Massagebereichs: 40,5 m²
    • Größe des Arztraumes: 21 m²
    • Größe des Technikraumes: 4,7 m²
    • Maße des Entmüdungsbeckens: 2,08 m x 5,16 m x 1 m
    • Größe der Aufwärmhalle: ca. 110 m²
    • Größe der Duschen: 22 m²
    • Größe der Trainerkabine: 40 m²
    • Anzahl Spinde: 22
    • Anzahl Duschplätze: 12

    Presse

    • Übertragung Fan-TV für die Homepage des FC Bayern München
    • Umfangreiche aktuelle Statistikdaten zu allen Spielen über Schüsse, Ecken, Flanken, Ballbesitz, Zweikämpfe, Pässe, Fouls, etc.
    • Sensordaten aus dem Stadion (Rasen-Temperatur etc.)
    • Presseplätze im Presseclub: 350 Plätze gesamt und 92 Sitzplätze im vorderen Podiumsbereich mit ansteigender Bestuhlung. Der Presseclub verfügt über eine moderne Festverkabelung für TV-Live- und Rundfunkaufnahmen sowie eine Beschallungs- und Lichtanlage.
    • 5 TV-Studios im Medienbereich (Festverkabelung zum TV Compound mit Satellitenanschluss), ein TV-Studio davon ist fest an den FCB-TV vergeben.
    • im gesamten Pressebereich W-LAN- und Telefonausstattung
    • Presseplätze Bundesliga:
      154 mit Tisch, bis zu 132 ohne Tisch, je nach Anmeldung, 23 Plätze Oberrang (Gesamt: 309 Plätze)
    • Presseplätze UEFA Champions League maximal:
      268 mit Tisch und 108 ohne Tisch. Oberrang 23 Plätze (Gesamt: 399 Plätze)
    • Rückblick Presseplätze Weltmeisterschaft:
      1000 mit Tisch + 1000 ohne Tisch Unterrang West, 600 Kommentatorenplätze Oberrang Westtribüne

    Zutrittstechnik und ArenaCard

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    • Fünf Eingangsbereiche auf Ebene zwei (vier im Süden, einer im Norden)
    • 54 Kassen (48 in den Kassencanyons im Süden, 6 im Norden) gekennzeichnet durch Ballone
    • 130 Drehsperren und Barcodeleser (berührungslos durch modernste Chip-Technik) für Publikumsverkehr, davon über 20 VIP-Drehsperren und Behindertentüren
    • 80 Handhelds zur Berechtigungskontrolle
    • Bargeldloses Bezahlen durch Kartensystem
    • ArenaCard für Ticketing, Shops, Gastronomie, Parken
    • 54 Kassen in den Kassencanyons, über 200 Kassen im Gebäude
    • 30 personenbesetzte Aufwertstationen im Besucherbereich
    • ca. 150 mobile Verkäufer

    IT Netzwerk und Telefonie

    • Doppelte Hauszuführung zur Absicherung mit Anbindung an unterschiedliche Vermittlungsstellen (ein Regel- und ein Backup-Zugang)
    • Netzverfügbarkeit bis zu 99,99 % (FIFA-Anforderung) = 52 min. Ausfall/Jahr
    • Ein Netz für alle Dienste (Telefon, Server, Video etc.)
    • 6.000 Ports im gesamten Netzwerk
    • Redundante (hochverfügbare) Verkabelung im Gebäude
    • 3-fach Struktur (Primär, Sekundär und Tertiär)
    • Netzverfügbarkeit im Stadion bis zu 99,999 % (FIFA-Anforderung) = 6 min. Ausfall/Jahr
    • Alle Dienste über eine Verkabelung
    • Überall Festverkabelung
    • Zwei Verteilerbereiche (alles doppelt ausgeführt) im Osten und Westen der Arena
    • Verfügbare Dienste über das Arena-Netzwerk:
    • Voice over IP Telefonie
    • Kassensysteme & bargeldloses System
    • Zutrittstechnik & Ticketing
    • Parktechnik
    • Videotechnik & Haustechnik
    • Sonstige IP-Dienste von Logenkunden und Drittnutzern
    • Nahezu flächendeckendes W-LAN-Netz mit den Standards a/b/g

    Videotafeln

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    • Mittig im Norden und Süden über den Toren mit 7° Neigung installiert
    • Auflösung der Displayfläche: 288x512 Pixel
    • Aktive Matrixanzeigenfläche: 2 mal 7,20m x 12,80m = 92,16 m² (Gesamtfläche: 100 m²)
    • Bildformat: ca. 16:9
    • Auflösung in Pixel: real: 512 x 288 I virtuell: 1024 x 576
    • Pixel pitch in mm: real: 25 mm I virtuell: 12,5 mm
    • DIP
    • Pixelgröße: 25mm/ 12,5 virtuell
    • Pixelaufbau 2 rote, 1 echtgrüne und 1 blaue LED
    • Gesamtzahl der Pixel: 147.456
    • Gesamtzahl der LEDs: 589.824
    • Anzahl der Pixel pro Modul: 32x64
    • Abmessung der Module: 800mm x 1600mm
    • Gesamtzahl der Module: 72 Stück
    • Gewicht eines Moduls: 66 kg
    • Gesamtgewicht: 4752 kg
    • Gesamtgewicht mit Aufhängung: 13,2 t
    • Modulgehäuse: Aluminium
    • Leuchtdichte max.: 6.200 cd/ m²
    • Horizontaler Sichtwinkel: 150 °
    • Vertikaler Sichtwinkel: 70 °
    • Farbabstufungen total: 6,8 Milliarden
    • Bildwiederholfrequenz: 240/960 Hz
    • Elektrischer Anschlusswert max.: 67 KW
    • Durchschnittl. Anschlusswert: 33 KW
    • Zudem 190 Monitore in der gesamten Allianz Arena

    Beschallung

    • System: Digitale, vernetzte Signalprocessoren
    • Fernsteuerbare und fernüberwachbare Hochleistungsverstärker
    • Speziell gefertigte Lautsprechersysteme der Marke Electro-Voice
    • Lautsprecher in farblich abgestimmten Stahlkonstruktionen in 42 m Höhe montiert
    • 24 Lautsprechercluster à 6 Lautsprecher und 10 weiteren einzeln montierten Systemen
    • Insgesamt 154 Systeme, inklusive 72 Subbässen
    • Jeder einzelne der 24 Cluster wiegt knapp 1 Tonne
    • Antrieb: Remoteverstärker (Electro-Voice) in 14 Schaltschränken im Stadiondach
    • Gesamtleistung der Verstärker: ca. 158.000 W
    • Klimageräte in jedem Schrank neben verstärkereigenen Überwachungen und Schutzschaltungen
    • Jeder Schrank mit eigener automatische Gaslöschanlage
    • Zentralentechnik aus dem ProMatrix System der Marke Dynacord
    • In sieben Technikzentralen Leistungsverstärker mit Gesamtleistung von ca. 129.000 Watt
    • Hauptzentrale auf Ebene 7, 21 Zentralenstandorte
    • 21 Zentralenstandorte über mehrfaches Lichtwellenleiter-Netzwerk redundant verbunden

    Flutlicht

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    • Osram Powerstar HQI- TS (2000 Watt)
    • 10 Traversen mit Catwalk
    • 224 Halogen-Metalldampflampen mit jeweils 2.000 Watt auf 45 m Höhe. Dies entspricht einer Lichtleistung, von 16.000 Autoscheinwerfern.
    • Gesamtleistung: 488 KW
    • Leuchtstärke: zw. 1.500 und 2.500 Lux

    Elektrotechnik

    • Installierte Leistung: 12 MW aus 2 getrennten Umspannwerken
    • Zusätzliche Batteriespeisung aller Sicherheitssysteme, der Beschallung und des Leitsystems
    • Energie- und Datenverteilung: rund 4.000.000 m Kabel
    • Schaltschränke: zusammengestellt rund 750 m
    • Insgesamt sorgen ca. 68.000 Beleuchtungskörper für Stimmung und Sicherheit
    • Leitsystem: rund 20.000 weitere zentral gesteuerte Datenpunkte

    Heizung, Klima, Lüftung, Sanitär (HKLS)

    • Anzahl Lüftungsanlagen: 110
    • Luftumwälzung Parkhaus: 4,5 Millionen m³/h
    • Luftumwälzung Stadion: 1,3 Millionen m³/h (max. 1,7 Millionen)
    • HKLS-Steuerung: 5.000 Datenpunkte in zentraler Steuerung erfasst
    • Kälteleistung: 3,2 MW (Kälteleistung von 1.000 PKW-Klimaanlagen)
    • Wärmeleistung: 5,2 MW (Wärmebedarf von 500 Einfamilienhäusern)
    • 35.000 Meter Rohrleitungen aus C-Stahl (DN 350)
    • 3.600 Meter Rohrleitungen aus NIRO
    • 36.000 Meter sonstige Rohrleitungen aus Guss, Verbund, Kunststoff und anderen Werkstoffen
    • 100.000 m² eckige Blechkanäle
    • 10.000 Meter runde Blechkanäle

    Brandschutz & Sicherheit

    • 22.000 Sprinklerköpfe
    • 300 Nass-/Trockenhydranten
    • 4.600 Brandmelder
    • ca. 35.000 m Linienbrandmelder
    • Alarmsystem: 6.200 Lautsprecher
    • Zutrittssystem: 110 Drehkreuze, fixe und mobile Kartenleser
    • Überwachung: 90 Kameras zeichnen gerichtsverwertbar auf
    • Datenübertragung: rund 800.000 Meter Glasfaserkabel

    Versehrten-Service

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    • Die 130 Parkplätze für Behinderte befinden sich auf Ebene 3 im Parkhaus 1 (Anfahrt zum P1 ist auf der öffentlichen Strasse entsprechend ausgewiesen) und sind damit die nächstgelegenen zum Stadion. Von dort aus erreicht man als Rollstuhlfahrer barrierefrei über kurzen Weg seinen Platz auf der Tribüne.
    • Falls der jeweilige Veranstalter dies zulässt, können Rollstuhlfahrer mit Behindertenfahrdiensten über die Zufahrt S0, S1 in den Sicherheitsbereich bis zu den Treppenhäusern TK 3 und TK 7 vorfahren. Die Aufzüge dort sind für den Behindertentransport zur Promenade E2 vorgesehen und für die Abholung können Spezialbusse dort wiederum bereit stehen.
    • Schwerstbehinderte werden mit ihren Spezialfahrzeugen vom Sicherheitsbereich E0 über Aufzugsanlagen im Norden und Süden zu ihren Tribünenplätzen gebracht.
    • Ebenfalls barrierefrei und Behinderten gerecht ist der Zugang von der U Bahn über die Esplanade bis zum Stadion.
    • Für 227 Rollstuhlfahrer und ihre Begleitung sind erstklassige Plätze an den Längsseiten der Oberkante Unterrang (Haupterschließungsebene) eingerichtet, die ausreichend Platz für Fahrmanöver der Rollstühle lassen.
    • 20 Kopfhörer stehen für Blinde zur Verfügung. Blindenreporter vor Ort übertragen das Spiel live und sorgen für die Informationen zum Spiel.
    • Die gesamte Ebene 2 mit Kiosken, Behindertenbetreuungseinrichtung und Behindertentoiletten (Euroschloss) ist barrierefrei erreichbar. Für den Ebenenwechsel zu anderen Einrichtungen stehen reservierte Fahrstühle auf der Nord- und Südseite zur Verfügung.
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